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Der Count down hat begonnen 

Die letzten Wochen vor dem Start… Ob das alles richtig war?

12000 KM Marathon – 8 Länder – der aktuell wohl längste Seidenstraßen-Marathon und kaum noch Zeit für die Vorbereitung…

das war als ich 2016die Entscheidung einen Kultur-Marathon von Hamburg nach Shanghai zu laufen. Lediglich 9 Monate hatte ich Zeit für die Vorbereitungen und die Sponsorensuche und Planung.

  • Aber warum hat es am Ende geklappt?

  • Was ist alles passiert und vor allem was ist hinter den Kulissen abgelaufen?

  • Wie habe ich trainiert, was habe ich an Planung und Vorbereitungen gemacht?

  • Diese und viele Fragen die ich immer wieder gestellt bekomme…

Daher werde ich hier nun die Geschichte komplett berichten – jetzt aber angereichert durch die Eindrücke von unterwegs, die Erfahrungen und den Inspirationen…

Mein Name ist Kai Markus Xiong, ich bin Kultur-Sportler, Lebensträumer, verrückt und berichte hier über die Realisierung meines Lebenstraumes:

runmysilkroad.com – run to breakdown prejudice – 12000 KM Hamburg – Shanghai

Hamburg – Shanghai als Kulturbrücke mit einem Marathon zu verbinden ist schon verrückt. Aber die Vorbereitungen, ob sportlich, medizinisch, mental oder logistisch waren irre. Aber trotzdem, kaum eine Aufgabe oder ein Projekt hat mich in meinem Leben so begeistert, aber mich auch so viel an Energie und Einsatz gekostet wie dieses.

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map powerd  by ChinaTours Hamburg

Aus der Sicht eines Projektmanagers erschien es erst mal undenkbar – ich war alleine, konnte mich zwar immer auf meine Freunde und Familie verlassen, aber die hatten ja alle selbst einen Job und Verpflichtungen….

Die Entscheidung traf ich ja bereits im Frühjahr 2016, aber dann musste es schnell gehen. Ich wusste, als „no-name“ wirst du nicht so einfach Geld für die Vorbereitung bekommen. Aber richtig Arbeite, das war mir klar konnte ich auch nur noch eine begrenzte Zeit bevor es los ging. Also hies es Gas geben. Wenn du es eilig hast sollst du Langsam gehen – das war meine Deviese. Und es sollte sich herausstellen, dass diese präzise und detaillierte Vorbereitung mir am Ende viel viel Ärger und Sorgen ersparte.

Im Februar war aber dann ein erster Schnitt – am 12. März sollte es ja losgehen und ich konnte ab jetzt nicht mehr voll trainieren und musste mich in den letzten Wochen auf das absolut notwendige konzentrieren. Viele Sorgen waren noch da. Die Finanzierung stand nicht – ca. 30-40% der Mittel die ich insgesamt benötigen würde fehlten noch. Ich hatte keinen Fahrer gefunden um mich von einem Begleitfahrzeug begleiten zu lassen und die Überzeugungsarbeit bei den Sponsoren gestaltete sich schwerer als gedacht.

Jeder wollte dabei sein, aber kaum einer wollte was nennenswertes dazu beisteuern. Der Umgang mit Sponsoren und die Arbeitsweise werde ich in meinem Buch auch ausführlich beleuchten. Natürlch mit allen Vor- und Nachteilen die so etwas mit sich bring.


Ich kam also gerade zurück von meinem 540km langen Test-Lauf von Hamburg nach Lauf a.d. Pegnitz. in meiner Heiat. Ca. 2 Wochen ging es durch Schnee, Regen über Berge und durch Wälder. Und das bei bis zu -15°C und im Zelt. Es war sicherlich kein Spaß hat mich aber gut auf das bevorstehende Eingestellt – zudem war es der Abschied der Familie in Bayern und der Heimat – ich wusste ja nicht wie langer es wohl dauern würde die Lieben wieder zu sehen. Aber es war notwendig….

Notwendig damit Sponsoren an den Erfolg glaubten. Alle bis dahin gewonnen Fans und Unterstützer sollten wissen: Der meint es ernst, sehr ernst. Zudem wurde der Lauf als Basis für die ersten Berichterstattungen genommen. So war zum Beispiel der Fotograph Norbert Wilhelmi auf der Tour zu Besuch um Bilder für die Runner´s World zu machen, es gab die ersten Zeitungsartikel von Unterwegs und es sollte noch darüber hinaus Artikel in Laufen.de und andere Magazinen geben. Aber jeder war vorsichtig und konnte sich nicht weit aus dem Fenster lehnen – vielleicht ist der Kai Markus ja ein Spinner der am Ende gar nichts macht…

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Wie gesagt, ich hatte bis zu diesem Zeitpunkt keinen Fahrer für ein Begleitfahrzeug gefunden, bin in der Vorbereitung aber immer von der härtesten Situation ausgegangen und war daher von der ursprünglich 2gleisigen Planung etwas abgekommen. Von daher konzentrierte ich mich nun zu 100% darauf den Lauf ohne Begleiter zu machen und kein Support – Fahrzeug dabei zu haben. 


Die letzten medical checks
Gerade wieder zurück vom besagten Testlauf, bei dem ich unter anderem auch den Bürgermeister von Lauf Herrn Benedikt Bisping besuchte, musste ich wieder zu Checkup´s bei Prof. Dr. med. János Winkler.

Insgesamt waren es im Februar noch 4 Besuche. Blutabnahmen, Eisen- und Vitamin C Infusionen, Entspannungs-Akkupunktur gegen die Stressbelastung, Check des Fitness Levels, der Gelenke, Rücken und Bänder und viele Gespräche über die richtige Entwicklung des Einnahmeplans für die Mikronährstoffe. Natürlich ist er auch ein guter Freund der mich in den Gesprächen die wir führten ebenfalls nicht nur bestätigte sondern mir auch immer wieder die Notwendigkeit der Ernährung, das Achtgeben auf den Motor (meines Körpers) und der Sorge ob der Belastungen vor Augen führte.

Vorausgegangen war eine mehr als 20 Seitige Auswertung mehrerer Check´s (die ich in dieser Ausprägung noch nie machte). Was da genau passiert ist, wie das funktioniert und was sich daraus auch für Euch alle ableiten lässt werde ich noch in einem eigenen Artikel genauer beleuchten…

Darüber hinaus entwickelte BIOGENA zusammen mit János meinen Einnahmeplan dann im Detail. BIOGENA war als Sponsor von ihm aktiviert und Überzeugt worden. Aber was ist das denn, dieser Einnahmeplan? Nun ja, Omega3, Aminosäuren, Vitamin C, B, D, Proteine, Magenunterstützende Bausteine, Kreatin, Coenzym Q10, Glutamin, Magnesium, Kalium, etc. etc. braucht der Körper bei einer Dauerbelastung von geplanten 60-80 km täglich.

Brauche ich das? Die Frage beschäftigte mich fortwährend denn logistisch ist dies nicht ohne – die Mikronährstoffe müssen ja entweder mit mir sein oder dorthin gelangen wohin ich laufen werde. Das zu organisieren und managen ist schon alleine eine Mamut-Aufgabe. Das Training habe ich bis dato doch auch gut ohne absolviert! Klare Antwort des Doc, der nebenbei auch Ultramarathonläufer ist: „Ja, ohne widerrede!“ Auf das Thema Mikronährstoffe und medizinische Vorbereitung werde ich in einem gesonderten Blog noch einmal ausführlich eingehen. Wer aber jetzt vielleicht in einer Vorbereitung steckt und mehr wissen will, Hilfe benötigt oder sich austauschen will, schreibt mir einfach an: vorbereitung@runmysilkroad.com

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Jetzt noch viel trainieren?
Leistungssportler hört sich so professionell und hochtrabend an. Ist es auch. Mir war aber trotzdem 2016 klar, dass wenn ich das Projekt erfolgreich meistern will, ich ab diesem Moment meinen Beruf wechseln muss. Weg vom Finanz- und Managementberatung hin zu einem Profi-Sportler, einem Leistungsläufer. Profisportler bedeutet, dass ich ab diesem Zeitpunkt Sport als meinen Beruf sehe und ebenso davon leben können muss – sonst platzt so ein Traum ganz schnell. Auch war sehr bewusst, dass ich wohl damit auch die Entscheidung traf, ab diesem Moment Sportler zu sein. Ich nenne es mehr Kultur-Läufder und sehe es mehr in der kreativen Ecke, aber eben als Grundlage den Sport um die Menschen zu erreichen. Eines dieser Ergebnisse dieser Umstellung war sozusagen dann auch mein erster offizieller Wettkampf im neuen Job – der Lauf nach Nürnberg mit medialer Begleitung und Sponsoren. Den Lauf nach China habe ich für mich und auch für das Thema Sponsoring in 8 Projekte geteilt – jedes Land als eigenes Projekt und sozusagen eigenen Wettkampf.

Ich werde Euch natürlich hier später auch noch wertvolle Tipps und Erfahrungen geben können, die Euch allen helfen, im Sport aber auch in einem gestresstem Alltag Lösungen zu finden. Besonders zu meiner eigenen Trainingsphilosophie (immerhin war ich vorher ja alles andere als ein leidenschaftlicher Läufer), dem Thema wie Ihr den inneren Schweinehund überwinden könnt (das ist nämlich gar nicht so schwer wie man denkt) bis hin wie man Verletzungen durch das Laufen und die Dauerbelastung verhindern kann. Aber auch, und dieser Aspekt kam ja erst zum Ende des Projektes dazu: Wie man schnell und zuverlässig regeneriert – auch unter erschweren Bedingungen. Wie gesagt – mehr dazu kommt.

Jetzt kurz vor Start musste ich meine Trainingsintensität die bei ca. 6-9 Stunden pro Tag im Wechsel von Ausdauer-, Schnellkraft-, Dehnungs- Mentaltraining und – ja tatsächlich – Überlebenstraining bestand, ändern. Ich brauchte mehr Schlaf, mehr Zeit für letzte Planungen und musste daher das Leistungstraining reduzieren um regeneriert und gekräftigt an den Start zu gehen. Der Lauf selbst wird ja ebenfalls wie ein Training wirken. Also machte ich nur noch lockere, wenn auch längere Läufe aber sehr langsam und eher zum Ausspannen und mehr nach Laune. Dehnung ging natürlich weiter und auch das bewusste lernen wie mein Körper reagiert, was er ablehnt und was ihm gut tut verfolgte ich weiter.


Was muss noch gemacht werden – was verdrängt man gerne?
Es war der Moment der Wahrheit – es war die Zeit, sich langsam darauf einzustellen, dass ich Freunde und Familie für sehr lange Zeit nicht mehr sehen werde. Dies Zeit war aber auch dafür bestimmt, „Dinge“ zu regeln die man nicht gerne regelt und auch gerne Verdrängt. Dinge wie: Steuern, Testament, Vorsorge- und Generalvollmacht, etc. Also Entscheidungen für den Fall der Fälle zu treffen. Ein Thema das mir die Ernsthaftigkeit meines Unterfangens noch einmal deutlich vor Augen führte. Jetzt konnte ich noch zurück wenn ich kalte Füße bekommen sollte. Äh – NEIN – konnte ich nicht – Kommittent ist etwas, was es dir schwer macht an dieser Stelle hinzuwerfen und abzusagen. Diese „Dinge“ konnte ich dank der Hilfe meines Freundes Dr. Jens-Christian Posselt von bdp Team lösen. Jens-Christian ist nicht nur guter Anwalt und Mediator – er ist auch ein wahrer China Kenner – geschäftlich wie privat.

Was ist wenn das Schlimmste passiert? Was ist überhaupt das Schlimmste? Was muss organisiert und geregelt werden? Wer kann was machen und vor allem – ich kann nicht planen in welchem Land mit welchen Regel etwas passiert – also für 8 Länder die Vorbereitungen treffen. Ein einfaches aber hartes Beispiel verdeutlicht dies gut.

Was passiert wenn ich auf der Strecke – warum auch immer – versterben sollte? Ok – Rücktransport oder Bestattung im Land? Welche Religionshoheit hat das jeweilige Land? Wie ist ein Rücktransport zu organisieren? Was kostet dies? Habe ich womöglich eine Versicherung die das Deckt? Auch wenn ich ein Projekt wie dieses mache ist das dann gedeckt? In allen Ländern?

Klingt nicht schlimm – aber nehmen wir es eine ebene Tiefer am Beispiel Usbekistan. Kann ich mich dort ggf. überhaupt bestatten lassen? Muslimisches Land, ständig ändernde Regelungen und keine wirklichen Kontakte die hier backup Informationen liefern können. Noch eine Ebene Tiefer: Wo in Usbekistan? Wüste? Berge? Stadtnähe? Und so weiter und so fort…

Oder Du hast einen Unfall – in bewohnten Gegenden mag das noch gehen, aber was ist im „Niemandsland“, Wüste, Berge? Da ist oft auch kein Mobilfunk-Empfang, was dann. Dies brachte mich dann eben auch auf WeSpot die genau für solche Situationen eine Lösung mit Satelitenbasiertem GPS Notruf-System haben. Das System hat daneben auch noch den smarten Vorteil, dass ich in diesen Gegenden auch ohne Mobilfunknetz mit einem OK Button die Familie und mein Team informieren kann um zu sagen: „alles ok – ich bin on tour…“ Diese kleine aber feine Hilfe erwies sich später auch noch als sehr hilfreich und entspannend für die Zuhausegebliebenen und Sponsoren.

Oft habe ich das Feedback bekommen wie mutig ich wohl wäre und wie hart im nehmen und so. Nein, absolut nicht. Ich bin generell ein eher ängstlicher Mensch. Aber ich habe gelernt, dass ich meinen Ängsten am besten mit harter und intensiver Vorbereitung begegne. Wissen hilft Angst abzubauen. Das ist wie mit den Vorurteilen. Oft steckt einfach Unwissenheit dahinter und die produziert nun mal ungewollt auch Angst. Angstgetrieben machen wir aber andere Dinge und Dinge anders. Daher ist mir bei diese Projekt eben auch wichtig jetzt im Nachgang stück für Stück über die anderen Kulturen und Menschen und meine Eindrücke zu berichten um dazu beizutragen diese Ängste zu überwinden.

Und natürlich – es werden sich auch einige Vorurteile bestätigen – das ist auch normal. Nur glaube ich eben, wenn man erst mal grundsätzlich schlecht über andere denkt ist das nicht der Weg um etwas zu Ändern…


Social Media – oder die zweite Realität in unserem Leben
Es ging im Februar also heiß her. Aber ich musste auch mehr über Social Media lernen – ich wollte ja nicht nur laufen, ich wollte eine Geschichte mit den Menschen Teilen und die mir selbst gesteckten Ziele ja auch erreichen. Social Media gehörte dazu.

Nur bin ich zum einen kein Fan davon, zum anderen auch alles andere als mit guten Kenntnissen ausgestattet. Aber ich wusste: Es ist wichtig und es ist ein Teil unserer Welt – egal wie ich es finde. Viele leben sogar mehr in dieser als in der realen Welt – egal – auch dort gibt es Vorurteile, Fake News und Verletzungen und Krieg.

Was bedeutet das? – viele Welten viele Social Media App´s
Ich kann mich auf Facebook und Instagram konzentrieren. Dann ist da aber noch eine Website, ein Blog,… Aber vielen nicht klar ist – jede Kultur hat eine eigene Historie – auch betzüglich Social Media und Media im Allgemeinen. Ein Resultat daraus ist, dass es neben Facebook und Instagram auch noch LinkeIn, Wechat, Weibo, Youku, Youtube, WhatsApp, Telegram, Viber, und und und gibt.

8 Länder, 4 Hauptsprachen (Deutsch, Englisch, Russisch und Chinesisch) Bestimmte Apps in bestimmten Ländern entweder Geblockt oder unpopulär sind oder schlicht einfach nicht funktionieren da sie nicht in Landessprache existieren….

Wechat und Weibo aus China kann man sich wie das chinesische Facebook vorstellen. Nur ist hier meist noch viel mehr integriert. Kaufen der Fahrkarte, Zahlen im Kaffee, Geld von Freunden bekommen oder an diese senden, Flüge buchen, Hotels auswählen, Navigationsfunktion, und und und…

Da ich persönlich in China Wechat am längsten benutze habe ich hier auch die meisten Kontakte. Hier entwickelte sich etwas sehr schönes und spannendes. Zum einen konnte die App inzwischen auch per Knopfdruck übersetzen – das bedeutet: was ich sende können andere ohne Englischkenntnisse lesen und umgekehrt – Egal ob chinesisch, russisch oder japanisch oder französisch – es ist einfach eine tolle Hilfe. Natürlich ist die Übersetzung nicht wie in Landessprache geschrieben – aber es funktionierte – das war wichtig. Zum anderen leiten die Menschen Dinge die sie gut finden schnell in Ihren sozialen Netzen weiter – schneller als bei uns und weiter als bei uns. So hatte ich schnell eine eigene Fangruppe bestehend aus Freunden und neuen in meinem App. Da aber auf der ganzen Welt und besonders auf der Seidenstraße überall auch Chinesen zuhause sind half mir das schnell dort schon vor Ankunft die ersten kleinen Artikel, Berichte und Aufmerksamkeit für runmysilkroad.com zu haben.

Da man mit Wechat auch Geld überweisen kann bekam ich über diesen Weg viele kleine und größere Spenden. Wenn ich von größer spreche dann muss man sich immer das Einkommensniveau in China vor Augen halten. Für mich sind 5, 10, 100 Euro alles schon größere Beträge. Es gab auch Ausreiser und es gab auch mal 1000 Euro.

Wichtig aber ist zu verstehen, dass jeder Cent zählt. In einer großen Gemeinschaft ist die Chance von vielen Hilfe zu bekommen natürlich größer – daher ist dann bei vielen mit einem kleinen Betrag oft genauso viel oder sogar mehr erreicht. Trotzdem blieb die Angst – besonders die vor dem finanziellen Sorgen bis heute bestehen. Es ging nie darum mit dem Projekt „Geld zu machen“ aber es wäre auch gelogen wenn ich sagen würde ich bräuchte keines. Natürlich muss jeder seine Kosten bezahlen, die Miete die Grundversorgung – also muss diese mindestens zusätzlich zu den Kosten des Projekts Erarbeitet werden, und soziale Netzwerke helfen dies zu erreichen.

Über Sozial Media hatte und habe ich also nicht nur eine hervorragende Möglichkeit mit meinen Freunden aus der ganzen Welt zu kommunizieren und besonders über Wechat mit China. Ich erhielt hierrüber nicht nur viel der Unterstützung die ich brauchte, es war später für mich auch für meine deutschen Freunde auch eine Möglichkeit in Kontakt zu bleiben wenn Apps wie Facebook nicht funktionierten oder in einigen Ländern gesperrt waren.


Einladung und Kaution für die Schwiegereltern
Am 3. Februar hatte ich wieder mal einen Termin beim Kundenzentrum der Stadt Hamburg. Einen von vielen. Ich musste eine amtliche Einladung erstellen lassen um meinen Schwiegereltern das Visum für Deutschland zu ermöglichen. Sie sollten ja auch beim Start dabei sein. Vereinfacht gesagt bedeutet das, dass ich dafür geradestehe wenn sie hier Mist bauen. Da ich aber zu diesem Zeitpunkt schon kaum mehr Geld verdiente und auf Sponsoring und Spenden angewiesen war ging dies nur mit Hinterlegung einer bestimmten Bargeldsumme auf einem gesperrten Sparkonto. Super – gerade jetzt wo das Geld eh so knapp ist.

An das Geld komme ich dann auch nur wenn die Schwiegereltern wieder das Land verlassen haben. Da bin ich aber schon weg. Sie nicht einzuladen – zu meinem großen Start am 12. März? Keine Option. Glücklicherweise hat sich einer meiner besten Freunde bereit erklärt mir die Summe zu leihen – immerhin ein mittlerer 4stelliger Betrag. Ohne diese Hilfe hätte ich kaum gewusst wie ich das schaffen soll. Immer wieder auf meinem Weg waren es diese Hilfestellungen die uns erfolgreich weitergebracht haben. Ohne Team kein Erfolg – auch wenn medial bei solchen Projekten leider der „durchführende“ zu oft alleine im Mittelpunkt steht.

3 Reisepässe
Zudem waren mit die Kundenzentren auch schon wohlbekannt da ich 3 deutsche Reisepässe habe – diese bekommt man als Vielreisender oder bei bestimmten Begründungen. Meist kann man ein Visa nicht länger als 6 Monate vor der Reise beantragen – aber da bin ich ja noch oder schon unterwegs – dafür hat man dann die anderen Pässe um seine Reise (ob Geschäfts- oder Urlaubsreise oder eben Kulturmarathon) fortsetzen zu können während der Pass von Amt und Botschaft hin und her gesandt wird.

Am 3. Februar war Abends dann auch noch das chinesische Neujahrsfest des HCG – eines Kulturfördervereins der Deutsch-Chinesischen Freundschaft, bei dem ich selbst Mitglied bin.

Dann ging es auch schon weiter für die ISPO München Vorbereitung – darüber schieb ich ja schon.

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6. Februar – eine komische Mail von Victor:
Am 6. Februar erhielt ich eine komische Mail von Victor Neubauer. Victor war mit der Tourplanung betraut und arbeitete bei ChinaTours. Er war für die Einzel-Etappenplanung zuständig und arbeitete eng mit Andy Flück – dem Projektverantwortlichen der Firma – zusammen.

Nun, in der Mail fragte mich Victor, den ich erste seit November 2017 kannte:

„Hallo Kai,
wie weit sind Deine Pläne fortgeschritten bzgl. Deines Begleitfahrzeugs?
LG
Victor“

Spinner, dachte ich und ignorierte die Mail. Er wusste ja, dass ich keinen Fahrer gefunden hatte, bzw. keinen dem ich zugetraut hätte mich zu begleiten. Was fragt er so doof. Ich hatte keine Zeit zu Antworten und ignorierte die Mail

Doch Victor lies nicht locker, versuchte mich anzurufen, was ich 2-3 mal ins Leere laufen ließ. Ich musste mich stark auf die wirklich wesentlichen Sachen und Themen konzentrieren und hatte weder Zeit noch Lust auf Quatschen oder Unsinniges Zeug. So dachte ich….

Nun, bis zu dem Augenblick, an dem er mich erreichte:

Victor:
Hast Du jetzt eigentlich jemand für das Begleitfahrzeug?

Kai:
Nein – weißt du doch, und wenn würde ich es euch für die Planung gleich zurufen. Warum?

Victor:
Nur so. Ich hätte nämlich jemanden…. (schweigt)

Kai:
Wie jetzt, veralbre mich nicht. Wer?

Victor:
Ich. Ich würde mitkommen. Aber nur unter einer Bedingung! (Schweigt)

Kai:
Echt jetzt? Welche Bedingung?(Victor kannte ich seit Anfang November 2016 und mochte ihn als ruhigen entspannten typ, aber als Fahrer für ein Begleitfahrzeug? Warum nicht, er kennt die Strecke und er hat etwas an seiner Art, dass mich an ihn glauben ließ)

Victor:
ich komme nur mit wenn ich mit meinem Käfer 1984 und Anhänger mitkommen kann. Das ist mein Lebenstraum….

Kai:
hahahah alles klar – das besprechen wir – aber soviel ist klar: warum nicht!

Wie ihr Euch vorstellen könnt war das eine echte „Hammer Nachricht“. Nun, das bedeutet vieles Umstelle, neue Plandaten etc. aber auf der anderen Seite auch eine riesen Erleichterung – dachte ich zumindest am Anfang. Es war beides – Belastung und Erleichterung gemeinsam. Es hat wie das meiste im Leben 2 Seiten. Am Ende sollte sich Victor dann ja aber auch noch zum wahren Helden entwickeln.

Fazit: Geh ans Telefon und beantworte Mails schneller. Vielleicht ist hier eine Lösung die du suchst.

Weiteres Fazit: Victor erzählte mir, dass es sein Lebenstraum, war mit dem eigenen Auto bis nach China und in China zu fahren. Aber das wäre zu unrealistisch, da alleine das Thema Guide finanziell für Ihn nie bezahlbar wäre. Und er findet die Idee gegen Vorurteile ein Projekt zu machen sehr gut. Wow. „Hat da jemand durch mich auch die Chance seinen Lebenstraum zu erfüllen?“ dachte ich mir. Das Motivierte mich ungemein.

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DFA – Nihao Deutschland
Direkt nach der ISPO München durfte ich dann nach Köln zur DFA. Hier wurde für Nihao Deutschland die Produktion gemacht und ich lernte hier auch Helmut Keiser (Chef der DFA) kennen, der sich noch als einer der treuesten Unterstützer herausstellen sollte. Aber auch Marco Ammer, Peter Wirth lernte ich kennen. Sophie Hofer kannte ich ja von einem Dreh in Hamburg bereits. Inzwischen kann ich ruhig sagen, dass ich diese Menschen als Freunde bezeichne. Viele intensive Gespräche und das wissen, dass das Team von Nihao Deutschland mich so lange – fast täglich – begleitet hat und mir so die Gelegenheit gab, meine Story anderen Zugänglich zu machen war und ist etwas besonderes für mich.

Radio 90,3 des NDR
Am 08. Februar durfte ich dann auch noch zu NDR 90,3 dem Radio Sender. Ein Live Interview. Spannend. Meine Medienerfahrung begann ja mit Hamburg1 Frühcafé, Nihao Deutschland und im Print Bereich mit Runner´s World. Nun also auch Radio, NDR 90,3. Hat richtig Spaß gemacht mal hinter den Kulissen zu sehen wir das Abläuft. Und war natürlich auch wieder eine Möglichkeit meine Idee zu erzählen und zu teilen.


Das letzte Tennistraining
Im Februar war auch das letzte Mal Tennnis Training bei Cabrio Sport und ich werde unterwegs noch feststellen, wie gut das Tennis als Ausgleichstraining war, aber wie ich es auch vermissen würde. Und es ist kein Geheimnis, unterwegs hatte ich viele viele Male einfach Lust mal wieder zu spielen – und nicht zu laufen, laufen, laufen, laufen…

Konfuzius Institut Hamburg eine Brücke nach China
Dann war da eine Veranstaltung im Konfuzius Institut der Universität Hamburg. Dort traf ich nicht nur Walter (ein Teammitglieder und ein toller Unterstützer) sondern auch eine junge chinesische Schülerin Mandy die als Hochbegabte ihren Weg geht. Aber sie findet wohl auch ganz gut was ich mache und hat in der Schule darüber bereits einen Vortrag gehalten und wird, wie sich später noch zeigt ein treuer Fan und mentaler Begleiter auf meiner Tour.

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Der Bug…
Und dann war es soweit – ich durfte das erste mal den Bug – Victors VW Käfer sehen. Wow cooles Bild – Victor in Lederjacke – jene Jacke die er auch mit auf die Tour nehmen wird. Tolles Auto und ich durfte sogar drin Sitzen. Wer Victor kennt der weiß er liebt dieses Fahrzeug, das er von seinem Onkel Helmut hat. Und er nennt ihn halt nun mal Bug und nicht Käfer. 1984 Mexico Edition. War wohl früher mal Weiß ist aber nun Schwarz. Finde ich auch passender. Da waren Sie also – alle drei zusammen. Und vom Käfer – sorry – Bug – wissen wir ja: er läuft und läuft und läuft und läuft und läuft….. und das mit 34 PS. Der Anhänger KULBA sollte übrigens später dann ca. 750 KG haben. Zusammen nennt Victor liebevoll das Gespann: Bugavan

Im Februar waren dann auch die ersten Artikel in der Runner´s World, Laufen.de und andren Magazinen erschienen. Endlich gabs mal mediales Feedback – so lange hatte mein Team und ich darauf hingearbeitet – aber erste mit der Unterstützung durch 361° Europe und anderen ging es einen Schritt weiter.

Die Tage waren voll, voll mit arbeiten wie Büro sortieren und räumen, Steuerunterlagen vorbereiten, organisieren, trainiere, planen und so weiter. Auch die letzten geschäftlichen Termine fanden jetzt noch statt. Jede Aufgabe die erledigt ist brachte 5 neue Aufgaben. 8 Länder, hunderte von Regularien verstehen und alles in 100% Qualität umsetzen – da war nicht viel Zeit über die Familie nachzudenken. Aber es gab die Momente. Momente in denen mal wieder nichts klappte, alles schief ging und dann kannst du nicht mal Trost beim Lächeln deines Kindes finden. Sie waren zu dieser Zeit in China. Das war eine harte Zeit eine Zeit die bis ich in China war anhalten sollte. Es war gut für die beiden in China zu sein, sachlich auch gut für mich, aber emotional echt Mist. Wie soll das erst auf der Tour werden, dachte ich oft und baute das Thema bewusst in mein mentales Training mit ein. Es sollte das schwerste auf der ganzen Tour werden – ich ahnte es und wollte es doch nicht wahr haben.


der Schirmherr – Olaf Scholz
Am 21.02. bekomme ich dann eine Mail der Stadt Hamburg. Absender: Protokoll – Wer oder was ist das? Was machen die und was wollen die von mir? Hahaha was für eine Freude den Inhalt zu lesen:

“Sehr geehrter Herr Xiong,
Frau ……….. hat mir Ihre Mail zuständigkeitshalber weitergeleitet.

Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass Herr Bürgermeister Scholz gern die Schirmherrschaft über Ihr Projekt „runmysilkroad“ übernehmen wird.

Für Ihren Lauf wünsche ich Ihnen viel Erfolg und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Sabine …….
Protokoll Inland

Senat der Freien und Hansestadt Hamburg – Senatskanzlei
Staatsamt
Rathausmarkt 1, 20095 Hamburg
Tel.:+ 49 40 – 42831 – ……

E-Mail: Sabine…..@sk.hamburg.de

Wow – das war mal eine gute Neuigkeit. Schirmherr war natürlich einer angedacht – aber wer könnte das sein, für ein Projekt das sowohl Sport als auch Kultur hat und dann noch für die Städtepartnerschaft zwischen Hamburg und Shanghai die sich 2016 zum 30ten mal jährte? Und Olaf Scholz – der 1. Bürgermeister selbst war natürlich für mich eine besondere Ehre.

Der Februar war dann noch voll mit Design arbeiten für mein Shirt, Fahrzeugbeklebung entwerfen, Sponsoren finden und das erste und einzige Vorbereitungsmeeting mit Victor zu haben.

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Das COSCO Europe mich unterstützte war besonders – das ist für so ein unternehmen besonders für die Europäische Tochter nicht ganz einfach. In China will man keine negative Geschichte und niemand kannte mich – es war am Ende die Entscheidung und der Mut des Managements sich hier mit einer kleinen Unterstützung am Projekt zu beteiligen – hier konnte ich ja noch gar nicht Ahnen welche enorme Unterstützung COSCO Europe mit dem Shanghai Port und UnitransGroup später für mich noch leisten werden.

Im Februar bekam ich dann auch endlich die erste Lieferung der Laufbekleidung von 361° Europe nach Hause – alles gleich mal anprobieren und testen was noch nicht getestet ist.

Es waren schwere Verhandlungen – ich soll natürlich nur 361° Europe tragen – aber die Firma hat eben nicht alls im Angebot was ich brauche – besonders eben keine Outdoor-Ausrüstung. Aber wo ein gemeinsamer Wille für einen Ziel ist, findet sich auch immer der notwendige Weg – so haben wir am Ende vereinbart, dass ich die wirklich notwendigen Dinge die 361° Europe nicht hat selbst besorgen kann oder wenn 361° diese besorgt mir diese dann auch mit verdecktem Logo gegeben werden können. Guter Kompromiss der beide Seiten zufriedenstellte und hier schon zeigte wie Jurian Elstgeest und sein Team arbeitet und denkt. Wie sich das mit 361° Europe, China später während des Laufes und besonders nach dem Projekt entwickeln würde konnte ich hier weder erahnen noch denken – Up´s and Down´s wie im wahren Leben und am Ende eine Hammer Wendung…

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Wie entspannt man sich bei so einer Vorbereitung? Oft war ich in der City bei Tee Gschwendner – inder Berg Straße im 1. OG – ein ruhiger Platz – ohne Hektik und Gedränge. Einfach mal 10 Minuten nichts tuen und nur Genießen. Ich hätte mir das für mich selber nie vorstellen können – aber es war wie auftanken.


Endlich bekam ich auch meine Garmin Fenix 3HR – und noch jede Menge mehr. Garmin VIRB Action Cameras, Ersatzarmbänder, Ersatz-Ladestation, Ersatz-Akkus und und und. Garmin sagte mir, dass ein reines Laufprojekt nicht spanned genug wäre – davon haben die ja auch schon so viele und noch verrücktere als meines. Aber die Kombination von Lebenstraum verwirklichen, gegen Vorurteile zu laufen und das als „Nicht-Läufer“ passte hervorragend zur Garmin Philosophie #beatyesterday Eine tolle Unterstützung die ich sehr zu schätzen gelernt habe und die ich mit Hilfe von Urs Weber von Runner´s World als Kontakt bekam.

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Generalkonsulat der Volksrepublik China in Hamburg
Für den 9. Februar durften Victor und ich dann auch noch einer Einladung in das chinesische Generalkonsulat folgen. Für uns war es etwas Besonderes. ChinaTours die die geholfen hatten dieses Treffen zu ermöglichen war ebenfalls dabei. Ein freundliches und gutes Gespräch fand dann statt. Der chinesische Generalkonsul der Volksrepublik China in Hamburg – Herr Congbin Sun unterhielt sich ausführlich und lange mit uns. Aber am meisten Freude machte ihm aber wohl mein Sohn mit dem er sich beschäftigte und es freute mich zu sehen wie Kinderlieb und verständnisvoll hier die Menschen im Generalkonsulat sind. Etwas was viel wichtiger ist als das ich empfangen werde – Kinder sind die Zukunft und der Baustein der nächsten Welt die sich entwickelt.

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Tja, grob gesagt war das der Februar vor dem Start 2017…

 


Und 2018 nach der Rückkehr?


Nichts hat sich geändert…
Ich bin wieder voll im Streß – positiv. NDR für das Format DAS! Vorbereiten und Material zur Verfügung stellen. ISPO München besuchen und einen Vortrag halten. London Mile27 zu einem Meeting für 361°Europe mit Freestak die sich gerade den britischen Markt erschließen werden und wobei ich gerne helfe. Reha in der Asklepios Klinkt jeden 2ten Tag und natürlich auch selber jeden Tag. Freunde wieder treffen, weitere Sponsoren und Unterstützer finden, sich dem Thema Buch widmen und und und…

Hier zum Kurzbericht ISPO          Hier zum Kurzbericht Freestak Mile27 London


Was sich aber geändert hat:
Ich sehe Junior Xiong fast täglich, gehe meist schlafen wenn er schafen geht – und das ist oft schon um 18:00 Uhr. Es ist ein unglaublich schönes Gefühl endlich ein Teil seines neuen kleinen Lebens zu sein. Gerade jetzt wo einer der Menschen die mich die letzten Monate fast jeden Tag begleitet hat, Ihr Kind kurz vor der Geburt verloren hat. Da steckt man in einem tiefen tiefen Loch – Für mich ist es schwer hier auch nur Ansatzweise Hilfe und Unterstützung oder Trost geben zu können. Ebenfalls ist es schwer meine Freude über mein Kind von Ihr fern zu halten und nicht zu teilen. Zu schmerzhaft ist es für Sie – zu tief die Wunden und ich leide mit Ihr, jeden Tag. Jemand wie sie, die inzwischen durch das Projekt eine gute Freundin geworden ist und mir so viel geholfen hat – was kann ich tun, wie kann ich helfen. Hilflosigkeit ist etwas schlimmes….

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Gerade sitze ich im Flieger zurück von London nach Hamburg  von einem Event mit 361° Europe und Freestak und lasse oftmals die Erlebnisse der letzten Monate Revue passieren. Was immer wieder kommt ist: Wo ist Victor, wann ist er wieder in Hamburg? Zum einen weil wir noch viel Arbeit zu machen haben, zum anderen weil kaum jemand besser als er weiß wie ich unterwegs Videos und Bilder brauche und er das nun mal super kann – wenn er nicht da ist wird das alles nix. Aber am meisten, weil wir 9 Monate zusammen Höhen und Tiefen gemeistert haben und weil wir uns dann, nach dem Finish so schnell und krass getrennt haben – er nach Südamerika und ich nach Hamburg.

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Es wird also Zeit, dass er endlich wieder hier ist und wir weitermachen können – aber auch weil er noch das Hamburg Shirt durch die Welt gebracht hat und das Shirt jetzt schon für eine nächste Tour verplant ist…

Im Nächsten Artikel werde ich Euch berichten wie die letzten Tage direkt vor dem Start waren, was beim Start passiert ist und besonders die ersten Tage nachdem wir aus Hamburg raus waren. Dabei werde ich auch wieder ein Interview mit Victor machen um auch seine Perspektive mit Euch zu teilen. Bleibt also Gespannt – Anfang März kommt der nächste Artikel.

Feedback gerne und reichlich wenn es schön toll und positiv ist – sollte es negativ, kritisch und schlecht sein, dann bitte nur in Papierform und Handgeschrieben an meine Adresse. Hahahah Spaß beiseite – Wie ihr wisst, schreibe ich ohne nachzudenken und ohne mir Gedanken zu machen. Satzbau, Gramatik, Rechtschreibung – das alles hat nichts mit meinem Inhalt zu tun und ich habe keine Lust dazu – sollte jemand aber seinen Lebenstraum im Übersetzen ins englische oder chinesische haben, gerne Texte korregieren – feel free und sendet mir die korrigierte Version oder die Übersetzung – dann wird diese hier mit Eurem Namen und Bild erscheinen …

Liebe Grüße an alle, bleibt gesund und fröhlich und ich freue mich, dass Ihr Euch in unserer schnelllebigen Zeit ein paar Minuten Auszeit genommen habt um meine Zeilen zu lesen…

Eurer Kai Markus..

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English version
The countdown has started

The last weeks before the start … Was that all right?

12000 KM marathon – 8 countries – the currently probably longest Silk Road marathon and barely time for the preparation…

That was when in 2016 I decided to run a culture marathon from Hamburg to Shanghai. Only 9 months I had time for the preparations and the sponsor search and planning.

  • But why did it end up?

  • What has happened and more importantly, what has happened behind the scenes?

  • How did I practice, what did I plan and prepare?

  • These and many questions that I get asked again and again …

Therefore, I will now report the story completely – but now enriched by the impressions of the road, the experiences and the inspirations…

My name is Kai Markus Xiong, I am a culture athlete, a life-dreamer, crazy and I am reporting about the realization of my dream of life:

runmysilkroad.com – run to breakdown prejudice – 12000 KM Hamburg – Shanghai

Connecting Hamburg and Shanghai as a cultural bridge with a marathon is already crazy. But the preparations, whether athletic, medical, mental or logistic were most crazy. But still, hardly no task or project has inspired me so much in my life like this, but also non before cost me as much energy and effort as this one.

From the point of view of a project manager it seemed unthinkable at first step – I was alone, off course – I could always rely on my friends and family, but they all had a job and obligations themselves…. so most work needed to be done myself.

I already made the decision in spring of 2016, but then it had to be quick. I knew, as a „no-name“, i will not easily get money for preparation. But really work and earn money, I knew that I could only work for a limited time before it started. So therefore I had to push it fast. If you’re in a hurry you should go slow – that was my mental setting. Slow but precise is at the end fast. And it turns out that this precise and detailed preparation saved me a lot of trouble and worry in the end.

In February, however, was a first cut – on March 12, it should go to start and I could not fully exercise from now on and had to focus in recent weeks on the absolutely necessary things. Many worries were still there. The funding was not complete – about 30-40% of the funds I would need in total were missing. I had not found a driver to be accompanied by a support vehicle and the work of persuading the sponsors was more difficult than expected.

Everyone wanted to be in the project, but hardly anyone wanted to contribute anything worth mentioning. The handling of sponsors and the way of working will be discussed in detail in my book later as well. Of course, with all the advantages and disadvantages that comes with it.

So I just came back from my 540km test run from Hamburg to Lauf a.d. Pegnitz. in my home province Bavaria. Approximately for 2 weeks i went through snow and rain, over mountains and through forests. And -15°C in the tent was seriously no fun. It was certainly no fun but I was well on the upcoming job – it was also the farewell of the family in Bavaria and the home – I did not know how long it would take to see the loved ones again. But it was necessary to do this last test run.

Necessary as sponsors started to believe in the success. All fans and supporters I won should know: He is serious, very serious. In addition, this run was used as the basis for the first media reports. For example, the photographer Norbert Wilhelmi was on the tour to make pictures for the Runner’s World, there were the first newspaper articles from on the way and there should be even more articles in Laufen.de and other magazines. But everyone was careful and was not willing to take any risk – maybe the quay Markus is a spinner who does not do anything in the end …

As I said, I had found no driver for a support vehicle until this point, but in the preparation I always assumed the hardest situation and was therefore a bit stray from the original 2-track planning. So I concentrated 100% on doing the run without a companion and not having a support vehicle with me.

The last medical checks
Just back from the test run, in which I also visited the mayor of my home town Lauf, Mr. Benedikt Bisping, I had to go back to checkups with Prof. Dr. med. med. Winkler.

In total there were 4 visits in February. Blood tests, iron and vitamin C infusions, relaxation acupuncture to prevent stress, fitness level check, joints, back and ligaments, and many discussions about the proper development of the micronutrient intake plan. Of course, he is also a good friend who not only encouraged me in the conversations we conducted, but also repeatedly reminded me of the need for nutrition, caring about the engine (my body) and worrying about the stress.

This was preceded by a more than 20 page evaluation of several checks (which I have never done in this deep way). What exactly happened there, how it works and what can be the result for all of you? This I will publish in a later article of course and share with you all to support your jobs, life dream and daily life pressure as well.

In addition to that, BIOGENA together with János developed my intake plan in detail. BIOGENA had been convinced as a sponsored by him. But what is that, this intake plan? Well, omega3, amino acids, vitamins C, B, D, proteins, stomach-supporting building blocks, creatine, coenzyme Q10, glutamine, magnesium, potassium, etc. etc., the body needs at a continuous load of planned 60-80 km daily.

Do I really need all that? The question kept me busy because logistically this is not easy – the micronutrients must either be with me or get where I am going. To organize and manage this is already a huge task. The training I’ve done so far without any problems! Clear answer of the Doc, who is also an ultra-marathon runner: „Yes, without any refusal!“ On the subject of micronutrients and medical preparation, I will go into a separate blog again in detail. But if you are now in a preparation and want to know more, if you need help or want to exchange information, just write me on: vorbereitung@runmysilkroad.com

Tough training still now?
Professional athletes sounds so professional and lofty. It is. Nevertheless, in 2016 it was clear to me that if I want to master the project successfully, I have to change my job from this moment on. Away from financial and management consulting to a professional athlete, a performance runner. Professional athletes means that from this point on I see sport as my profession and I must be able to live on it – otherwise this dream will burst very quickly. Also, I was very aware that I probably made the decision to be an athlete from this moment. I call it more culture-runners and see it more in the creative corner, but just with the basis of sport to reach people. One of these results of this change was my first official competition in the new job – the test run with media support and sponsors. For me and also for sponsorship, I have divided the run into China into 8 projects – each country as a separate project and, so to speak, a separate competition for me.

Of course, I will be able to give you valuable tips and experiences later on, which will help you all to find solutions in sports as well as in a stressed everyday life. Especially to my own training philosophy (as you know, I was not a passionate runner before), the topic of how you can overcome the inner bastard (that’s not as hard as you think) to how injuries can be prevent. But also, and this aspect came only at the end of the project: How to regenerate quickly and reliably – even under difficult conditions. As I said – more comes…

Now, just before the start, I had to change my training intensity, which consisted of about 6-9 hours a day alternating between endurance, speed, stretching, mental training and, indeed, survival training. I needed more sleep, more time for final planning and therefore had to reduce the performance training to regenerate and strengthened at the start. The run itself will also work like a workout. So I only made loose, but longer runs only very slow and more to relax and more in the mood. Stretching went on, of course, and also the conscious learning how my body reacts, what he refuses and what he does well I pursued further.

What else needs to be done – what does one displace?
It was my moment of truth – it was time to prepare slowly for not seeing friends and family for a very long time. But this time was also meant to regulate „things“ that one does not like to regulate and also displaces. Things like: taxes, last will, precaution and general power, etc. So I made decisions in case of cases. A topic that once again clearly showed me the seriousness of my endeavor. Now I could go back if I got afraid. Uh – NO – I could not – Commitment is something that makes it difficult to throw in this position and to cancel.

What if the worst happened? What’s the worst thing? What needs to be organized and regulated? Who can do what and above all – I can not plan in which country with what rule something happens – so for 8 countries to make the preparations. A simple but hard example illustrates this as well:

What happens if I die on the track – how ever the reason? Ok – return transport or burial in the country? Which religious sovereignty does the respective country have? How to organize a return transport? How much is this? Do I possibly have an insurance that covers? Even if I’m doing a project like this, is that covered by this insurance? And really all the countries?

Does not sound bad – but let’s take a closer look at the example of Uzbekistan. Can I possibly bury myself there at all? Muslim country, constantly changing regulations and no real contacts that can provide backup information here. Another level lower: Where in Uzbekistan? Desert? Mountains? Near to the city? And so on… you may understand how complex only this question is –and its something you don’t want discuss with the family – it will make them deeply afraid oft your project.

Or I have an accident – in inhabited areas may still go, but what is in the „no man’s land“, desert, mountains? There is often no mobile reception, what then. This brought me then also on WeSpot, exactly for such situations they have a great solution with a satellite-based GPS emergency call system. The system also has the smart advantage that I can inform the family and my team in these areas even without a mobile network with an “OK” button to say: „all ok – I’m on tour …“ This little but nice help later proved to be very helpful and relaxing for those left behind and sponsors.

Often I got the feedback how brave I would be and how tough I am and so on. No, absolutely not. I am generally a rather timid person. But I have learned that my fears are best dealt with hard and intense preparation. Knowledge helps to reduce anxiety. That’s like prejudice. Often there is simply ignorance behind it and it also produces unwanted anxiety. But we do other things and things differently. Therefore it is important for me to report on the other cultures and people and my impressions piece by piece, in order to help overcome these fears.

And of course – some prejudices will also be confirmed – that’s normal, too. But I just think that if you think bad about others all the time and only, that’s not the way to change things … not at all.

Social media – or – the second reality in our lives
It was so tough time in February. But I also had to learn more about social media – I did not just want to run, I wanted to share a story with people and reach the goals I had set myself. Social media was one of them.

Only I am not a fan of it on the one hand, on the other hand i´m everything else but not equipped with good knowledge about it. But I knew it’s important and it’s part of our world – no matter how I think personally about. Many live even more in this than social media than in the real world – no matter – there are also prejudices, fake news and hurt others and also social media war.

What does that mean? – many worlds – many social media apps

I can focus on Facebook and Instagram. But then there is still a website, a blog, … But many do not realize – every culture has its own history – including the relationship social media and media in general. One result of this is that, in addition to Facebook and Instagram, there are also LinkeIn, Wechat, Weibo, Youku, Youtube, WhatsApp, Telegram, Viber, and and and.

8 countries, 4 main languages (German, English, Russian and Chinese) Certain apps in certain countries are either blocked or unpopular or just simply do not work because they do not exist in local language ….

Wechat and Weibo from China can be imagined as the Chinese Facebook. Only here are usually much more functions integrated. Buying the ticket, paying in coffee, getting money from or sending money to friends, booking flights, picking hotels, navigating, and and and …

Since I personally use Wechat the longest of all my app´s in China, I also have the most contacts here. Here something very beautiful and exciting developed. On the one hand, the app could now also translate by pressing a button – which means: what I send can read others without knowledge of English and vice versa – whether Chinese, Russian or Japanese or French – it’s just a great help. Of course the translation is not written as in local language – but it worked – that was important. On the other hand, people quickly forward things that they like well in their social networks – faster than ours and further away than here. So I quickly had my own fan group consisting of friends and new ones in my app. But since Chinese people are at home all over the world, and especially on the Silk Road, it helped me quickly to get the first small articles, reports and attention for runmysilkroad.com even before I arrived in those countries and within china.

Since we can also transfer money via Wechat, I received many small and bigger donations via this way. When I talk about something bigger, you always have to keep an eye on the income level in China. For me, 5, 10, 100 euros are all bigger amounts. There were also departures and there was sometimes 1000 euros.

But important is to understand that every penny counts. Of course, in a large community the chance of getting lots of help is greater – so many with a small amount often get as much or even more. Even so, the fear – especially those facing financial worries – persisted to this day. It was never about the project „make money“ but it would also be a lie if I say I need none. Of course, everyone has to pay for their costs, and the rent for basic services – so it has to be at least in addition to the costs of the project, and social networks help to achieve this.

With Social Media had and have a great opportunity to communicate with my friends from all over the world, especially through Wechat with China. Not only did I receive a lot of the support I needed, it was also a way for me to stay in touch with my German friends when apps like Facebook did not work or were blocked in some countries.

Invitation and bail for the parents-in-law
On 3rd of February I once again had an appointment at the customer center of the city of Hamburg. One of many. I had to make an official invitation to allow my parents-in-law to apply the visa for Germany. They should also be there at the start. In simple words, that i´ll be responsible for them in case something go wrong or they do something wrong. Wired but fact – that’s our regulations. But since I hardly earned any more money at that time and was dependent on sponsoring and donations, this was only possible with the deposit of a certain amount of cash in a blocked savings account. Super – right now where the money is so tight anyway.

I can only get back the money if the parents-in-law have left the country again. But I’m already gone on my tour at that time. Not to invite them – to my big start on March 12? No option. Fortunately, one of my best friends has agreed to lend me the sum – after all, a medium 4-digit amount. Without this help I would hardly have known how to do it. Again and again on my way, it was this help of many others like friends, sponsors and people I don’t know at all that has successfully brought us further. Without a team, no success – media unfortunally often put one “hero” in the focus – but as I belive: no Team no success.

my 3 passports
In addition, the customer centers were already well known to me as I have applied 3 German passports. Yes – 3. You get this as a frequent traveler or for certain reasons. Mostly you can not apply for a visa for more than 6 months before the trip – but I am still or already on the way – but then you have the other passports to continue your journey (whether business or leisure or culture marathon) to be able to continue during the Passport from office and embassy is sent back and forth.

On the 3rd of February, the Chinese New Year the HCG – a cultural promotion association of the German-Chinese Friendship, in which I myself am a member – was also holding an event which I attended. Good chance I thought to get new contacts and support – but wrong. On my way to china I learned that the real culture open minded people, the ones they like to show an other country in positive open atmosphere are different from them I thought they are.

Then it went on for the ISPO Munich preparation – that’s what I’m pushing for.

February 6 – a funny email from Victor:
On February 6, I received a funny email from Victor. Victor Neubauer was responsible for the tour planning and worked at ChinaTours. He was responsible for the individual stage planning and worked closely with Andreas Flück – a project manager of the company.

Well, in the mail Victor asked me, whom I first knew since November 2017:

„Hello Kai,

How far have your plans progressed regarding your escort vehicle?

LG

Victor „

Spinner, I thought and ignored the mail. He knew that I had not found a driver, or none that I had dared to accompany me. What does he ask so silly. I had no time to answer and ignored the mail

But Victor did not let up, tried to call me, which I ran 2-3 times into the void. I had to focus heavily on the really essential stuff and issues and had no time or desire for nonsense or nonsense stuff. So I thought ….

Well, until the moment he reached me:

Victor:
Do you have someone for the escort vehicle now?

Kai:
No – you know, and if I have than I would call you for update the planning. Why asking me?

Victor:
Just only for no reason. But maybe I would have someone …. (keep silent)

Kai:
Like now, do not pester me. Who?

Victor:
It´s me. I would come with you. But only under one condition! (keep Silent)

Kai:
No way – really – you joking? What condition? (Victor I knew since the beginning of November 2016 and liked him as a quiet relaxed guy, but as a driver for a support vehicle? Why not, he knows the track and he has something in his way that makes me believe in him)

Victor:
I’m only with you if I can come with my Beetle 1984. This is my life dream ….

Kai:
hahahah all right – we’ll discuss that I said. (in my mind: it´s very clear: why not! He is a guy I like and can imagine take him with me. But still I need to consider many things before make decision)

As you can imagine this was a real „crazy message“. Well, that means a lot of changeover, new detailed plan data, cost, supply for car etc. but on the other side also a huge relief – at least at the beginning I thought. It was both – stress and relief in common. It has 2 sides like most of the life. In the end, Victor should develop into a true hero as we see later…

Conclusion: pick up the phone in time and answer mails asap. Maybe here is the solution you are looking for.

Conclusion: Victor told me that it was his life’s dream to drive to and within China in his own car. But that would be too unrealistic, since alone the topic of the required tourguide financially would never be affordable for him. And he finds the idea against prejudice to make a project is very good and suitable to him. Wow. „Does anyone have the chance to fulfil his lifelong dream?“ I thought to myself. That motivated me tremendously.

DFA – Nihao Germany
Right after the ISPO I was invited to go to Cologne for the DFA. Here, the production was made for Nihao Germany and I got to know Helmut Keiser (head of the DFA), who should turn out to be one of the most loyal supporters. But I also met Marco Ammer, Peter Wirth. Sophie Hofer I already knew from shootings in Hamburg. Meanwhile, I can say calmly that I refer to these people as friends. Many intensive discussions and the knowledge that the team of Nihao Germany has accompanied me for so long – almost daily – and gave me the opportunity to make my story accessible to others is something special for me. Also they never push me in an direction I don’t like to go and never give me order or pressure for their format. It was something what I call” Real cooperation”

Radio 90.3 of the NDR
On the 8th of february I was allowed to listen to 90.3 of the radio station. A live interview. Exciting. My media experience started with Hamburg1 Frühcafé, Nihao Germany and in the print area with Runner’s World. So now also radio, NDR 90.3. It was really fun to see the running behind the scenes. And of course it was also a chance to tell and share my idea.

The last tennis training
In February, the last time I had Tennnis training at Cabrio Sport and I will see on the way, how good the tennis was as compensation training, but as I would miss it. And it’s no secret, on the way many times I simply wanted to play – and not to just run, run, run, run …

Confucius Institute Hamburg – a bridge to China
Then there was an event at the Confucius Institute of the University of Hamburg. There I met not only Walter (a team member and a great supporter) but also a young Chinese student Mandy who goes her way as a very talented personality. But she probably like what I do and has already given a lecture about it at her school and, as it turns out later, be a loyal fan and mental companion on my tour the long way.

The bug…
And then it was the time – I was “allowed” to see the Bug – Victors VW Beetle – for the first time. Wow cool picture – Victor in brown leather jacket – the jacket he will also take on the tour. Great car and I was even allowed to sit in it. Hahaha if you know victor that’s something special. Who knows Victor knows he loves this vehicle, which he has from his uncle Helmut. And he just calls him “Bug” and not Beetle. That´s very serious to him as I found out. 1984 Mexico Edition. It used to be white, but now it’s black. I also find more suitable. So there you were – all three together. And from the beetle – sorry – bug – we know: he runs and runs and runs and runs and ….. with 34 hp. Incidentally, the trailer KULBA should later have about 750 KG. Together, Victor lovingly calls this team: “Bugavan”

In February, the first articles were published in Runner’s World, Laufen.de and other magazines. Finally there was some media feedback – so long me and my team and I worked for it – but first with the support of 361 ° and others it went one step further. Again it was team work which bring result and success. But media work is one of the secrets I had to learn hardly on my way. Later in my book i´ll give you some experience you can use for fulfil your life dream but also for your business and career. Stay tuned…

The days were full, full of work like sorting and clearing office, preparing tax records, organizing, training, planning and so on. Also the last business appointments took place now. Every task that was done brought 5 new tasks. 8 countries, hundreds of regulations and everything I tried in 100% quality – there was not much time to think about the family and others. But there were the moments. Moments in which nothing worked out, everything went wrong and then you can not even find comfort in the smile of your child. They were in China at the time. That was a hard time one time until I was in China. It was good for them to be in China, good for me too, but emotionally real crap. “How should I deal with this on the run?”, I often thought and deliberately incorporated the topic into my mental training. It was going to be one of the hardest part of the tour – I guessed it and I did not want it to happen.

the patron (chairmainship) – Olaf Scholz
On 21.02. then I get an email from the city of Hamburg. Sender: “Protocol” – who or what is that? What are they doing and what do they want from me? Hahaha what a pleasure to read the content:

„Dear Mr. Xiong,

Ms ……… .. forwarded your mail to me as a matter of course.

I am pleased to inform you that Mr. Mayor Scholz will gladly take over the patronage over your project „runmysilkroad“.

I wish you every success in your race and remain

Best regards

Sabine …….

Protocol domestic

Senate of the Free and Hanseatic City of Hamburg – Senate Chancellery

State Office

Rathausmarkt 1, 20095 Hamburg

Tel.:+ 49 40 – 42831 – ……

E-Mail: Sabine … .. @ sk.hamburg.de „

Wow awesome – that was really good news. Patron of course was one of the topics in my mind – but who could that be, for a project that has both: sports and culture and then for the city partnership between Hamburg and Shanghai. In 2016 for the 30th anniversary? It was a big step – for many reasons. Reputation for the project, support for getting media awareness, helpful to show it on a serious side and not as just a fun project and something shows me it was right to do in hamburg the place I live since so longe time.

February was then full of design work for my shirt, designing vehicle decals, finding sponsors and having the first and only preparatory meeting with Victor.

COSCO Europe, SIPG and UG
That COSCO Europe supported me was special – it’s not easy for such a company, especially for the European branch. In China they do not want a negative story and nobody knew me – in the end it was the decision and the courage of a manager who take responsibility on his decision. High risk for him if you understand Chinese culture. So the management to get involved in the project with a small amount of support – here I could not have guessed what enormous support COSCO will do later together with the Shanghai International Port Group and UnitransGroup later.

In February, I finally got the first delivery of running clothes from 361 ° Europe to my home – try everything what has not been tested and checked finally all fits to the required reason.

It was difficult negotiations for both sides – of course I should wear only 361 ° – but the company just does not have everything I need for such a run – especially no special outdoor equipment. But where there is a common will for a goal, there is always to find a necessary way – so we agreed in the end that I can wear the really necessary things from 361 °. In case they spent the money on this “external” equipment thay can rebrand it – in case I pay myself it will not be rebranded by them. Of cours no runningshoes and running clothes from other brands. But that’s absolutely understandable and also my own wish. Good compromise that satisfied both sides and showed how Jurian Elstgeest and his team work and think.

How do you relax in such a phase of preparation with this pressure? Often I was in the city at Tee Gschwendner – at Bergstraße on the 1st floor – a quiet cosy place – without hustle and bustle. Just do nothing for 10 minutes and just enjoy. I could never have imagined that for myself – but it was like refuelling.

Than finally I got my Garmin Fenix 3HR – and a lot more from garmin. Garmin VIRB Action Cameras, Replacement Wristbands, Replacement Charging Cradles, Replacement Batteries and and and. Garmin told me that a pure running project would not be enough for them and on that they would not be interested – of which they have so many and even crazier than mine. But realizing the combination of a lifelong dream, running against prejudice and being a „non-runner“ suited the Garmin philosophy for #beatyesterday . A great support for me that I have with the help of Urs Weber from Runner’s World who connected us. As I said – Teamwork is all makes you strong.

Consulate General of the People’s Republic of China in Hamburg
For the 9th of February, Victor and I were allowed to follow an invitation to the Chinese Consulate General. It was something special for us. ChinaTours, which helped to facilitate this meeting, was also there. A friendly and good conversation then took place. The Chinese Consul General of the People’s Republic of China in Hamburg – Mr. Congbin Sun talked extensively and long with us. We shared the motivation and reason of my idea to break down culture barriers. But most of all, my son was the one he was most interested in, and I was glad to see how childlike and understanding the people in the Consulate General are. Something much more important than what I receive – children are our future and the building block of the next world that is developing.

Well, roughly that was February before the start of 2017 …

And 2018 after the return?

Nothing has changed…

I’m in stress again – positive for shure. NDR for the format DAS! I prepare and provide material so they could made a nice 4 minute documentary summary of the project. Visit ISPO Munich 2018 tougher with the guys of 361°Europe and talk at the runnins shoe symposium from Runner´s world there. I go to London to a meeting for 361 °Europe as they lunch their products now also in UK Market and which will open up the British market and where I like to help. And of course the professional rehabilitation treatment in the Asklepios clinic group. Every second day there and of course every day by my own. Meet friends again, find more sponsors and supporters, dedicate themselves to the subject of books and and and …

But what has changed than ?
I can see Mr. Xiong jr almost every day, usually go to sleep when he goes to sleep – and that’s often at 18:00pm. It’s an incredible feeling to finally be part of his new little life. Especially now that one of the people who has been accompanying me almost every day for the last few months has lost her child just before birth. Since she is in a deep deep hole – For me it is difficult even here only approachable to give help and support or comfort. It is also hard to keep my joy about own child away from her and not to share it. It is too painful for her – too deep the wounds and I suffer with her, nearly every day. Someone like her, who has become a good friend through the project and has helped me so much – what can I do, how can I help. Helplessness is something really bad ….

I am currently on plane back from London to Hamburg from the event, often reviewing the experiences of the last few months. What ´s always coming up is: “Where is Victor?”, “when is he back in Hamburg?” On the one hand because we still have a lot of work to do, on the other hand because hardly anyone knows better than him how I need videos and pictures on the way and he can do it really well – if he is not there, that will not work. But most of all, because we mastered ups and downs together for nine months and then, after the finish, we split up so fast and blatantly – he to South America and me to Europe.

So it’s time that he is finally here again and we can continue – but also because he has brought the “Hamburg shirt” – which was given by the 1. Major to me – through the world and the shirt is already planned for a next tour …

In the next article I will tell you how about the last few days were right before the start in march 2017, what happened at the start and especially the first days after we left Hamburg. I will do an interview with Victor again to share his perspective right now with you. So stay tuned – the next article will be released in early March.

Feedback gladly and ample if it is nice and positive – should it be negative, critical and bad, then please only in paper and handwritten form to my address. Hahahah joking aside.

As you know, I write without thinking and without worrying. Sentence, grammar and spelling – in case anything is correct –sorry that’s accidentally. But if someone should have the passion to translate into English or Chinese, like to correct texts – feel free and send me the corrected version or translation – then this will appear here with your name and picture for sure.

Greetings to all of you, stay healthy and happy and I am pleased that you have taken time in our fast-paced time a few minutes off to read my lines …

Your Kai Markus …

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all pictures (C) copyright by Kai Markus or according the credit at the picture

 

 


1 Kommentar

Victor is back… – youshouldrunhere · Februar 14, 2018 um 12:41 pm

[…] Since November 2016 we know each other – Victor  and me. He worked in a Touragency in Hamburg and was helping plan the route steps to the runmysilkroad.com project. As i did not find a driver for log time for the supply car – Victor was join the project and offer his help 6 Weeks before the start in March 2017 – I already wrote about it in my article – Februar 2017… […]

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