English follow soon:

Im letzten Beitrag habe ich ein paar features aus dem Equipment vorgestellt. Heute möchte ich Euch etwas mitnehmen auf die 1. von insgesamt 13 Etappen quer durch Europa. Norwegen, Schweden, Dänemark, Deutschland, Holland, Belgien, Luxembourg, Frankreich, Schweiz, Österreich, Italien und Griechenland.

Was ist vorzubereiten? Was gibt es zu Berücksichtigen und wie ist die Streckenführung?  Dies und mehr hier in meinem Kurzüberblick…

 


Norge

Die 1. Etappe ist also Norwegen


Kurzportrait:

Norwegen:

  • 5,3 Mio. Einwohner
  • 40000  Seen
  • 150000 Inseln
  • 2500 bewohnte Inseln
  • Monarchie
  • über 1000 Fjorde
  • wohl das am weitesten Entwickelte Land
  • höchstes Sozialsystem

Route:

  • Flørli Treppe (4444 Stufen) .–> Oslo (Hauptstadt)
  • ca. 400 km Länge in 3 Tagesetappen
  • ca. 7000 Höhenmeter hoch
  • ca. 7000 Höhenmeter runter
  • KCAL Verbrauch über 5000

 


Am 13. August geht es also lost. Die Flørli Treppe hoch – die längsten Holztreppe der Welt.

4444 Stufen geht es hoch. Aber wo liegt die Flørli Treppe genau?

Von Bergen (2. Größte Stadt Norwegens), welches die meisten noch kennen geht man die Karte Richtung Süden und kommt nach Stavanger (was mit ca. 132000 Einwohnern die 4. Größte Norwegische Stadt ist).

Von dort aus orientiert man sich östlich um zur Flørli Treppe zu gelangen. Allerdings muss man schon eine Fährefahrt oder einen längeren Hiking Track in Kauf nehmen um dorthin zu gelangen – eine klassische Straße gibt’s nicht. Wet dann ganz ohne Fähre auskommen will, kann die ca. 100 km auch als schönes Hiking Abendteuer erleben.

4444 Stufen wie gesagt geht es hinauf. Auf einer Länge von ca. 1600 Meter. So kommt man dann auch auf ca. 740 Höhenmeter die es zu überwinden gilt. Dafür wartet oben eine atemberaubende Aussichtsplattform nebst kleinem See auf den Besucher.

Fotos könnt Ihr hier später im Live Bericht oder natürlich auch auf meinem Insta- oder Facebook Account.

Mitten in einer malerisch gelegenen Gebirgslandschaft am Lysefjord – ein Steilwand Fjord. Ein ca. 40 KM langer Fjord.

Man kann die Treppen hinab, aber der Abstieg kann dann auch über einen Trail ca. 3,6 KM durch das Waldgebiet hinab führen. Wofür ich mich entscheiden werde weiß ich noch gar nicht.

Eigentlich ist die Flørli Treppe ein herrlicher Platz für einen Drohnenflug.

Aber ein Blick auf die Gesetze in Norwegen sagt: so einfach ist nicht. Trotzdem wurden die Regeln einigermaßen Touristenfreundlich gestaltet….

Die norwegische Luftfahrtbehörde gibt direkt Auskunft zu Regeln und Vorgehensweise eine eigene Drohne zu fliegen.

  • Mindestabstand von 150 Metern zu Menschen, Fahrzeugen und Gebäuden
  • nur bei Tageslicht
  • bis zu 120 Meter über dem Boden oder der Wasseroberfläche
  • Gerät muss in Sichtweite bleiben
  • kein Alkohol

Drei Kategorien von Drohnen gibt es – ich konzentriere mich auf die erste da diese wohl die Meisten benutzen werden

  • RO 1:
  • Abfluggewicht von 2,5 Kilogramm
  • maximalen Geschwindigkeit von 60 Knoten (111 km/h).
  • Failsafe-Funktion muss vorhanden sein
  • Piloten Erklärung muss abgegeben werden
  • 5 KM Abstand von Flughäfen

Für die RO1 Drohnen muss vor  Reiseantritt natürlich dann auch ein Formular (NF-1114E) ausgefüllt und übermittelt werden. Das geht natürlich auch mit email, einfach an: postmottak@caa.no .

Finde ich gar nicht so verkehrt – allerdings beführchte ich, dass die wenigsten überhaupt auf die Idee kommen mal nachzuschauen wie und ob man Drohnen überhaupt benutzen darf. Aber die Erfahrung aus meinem Projekt: 12000 KM Kulturmarathon hat gezeigt: besser mal nachlesen bevor es ärger gibt….

 


Weiter gehts dann am nächsten Tag mit einer kurzen Fährfahrt nach Lysebotn  – ca. 14 KM – entlang des Fjord Richtung Landesinnere. Erst von dort aus kann dann die mit dem Bike gestartet werden. Geschlafen wird dort entweder in Hütten oder im Zelt. Ich habe mir meinen Reisebegleiter ja gerade besorgt und freue mich sehr schon darauf.

Ca. 400 KM sind es dann bis Oslo, je nachdem welche Route man wählt. Es gibt auf der ganzen Strecke auch eine Menge Camping Möglichkeiten, wobei das einmalige kampieren am selben Ort auch ok ist – vorausgesetzt man stört niemanden und hält auch alles sauber. Für diese ca. 400 km sind dann 3 Tage geplant um dann am 16. August Abends in Oslo anzukommen.

Die ersten 10 KM werden dann auch schon ganz spannend. Auf ca. 7,8 KM gehts dann nämlich schon wieder ca. 800 Meter hoch – immer entlang schöner Serpentinen… Insgesamt sind es bis Oslo insgesamt ca. 7000 Höhenmeter rauf und ebenfalls ca.7000 Höhenmeter wieder runter. Die ganze Strecke ist mit ca. 5980 KCAL geplant.

In Norwegen gibt es wohl auch Bären, Wölfe und Elche, die sich aber eher selten mit Touristen herumschlagen – zumal die Bären und Wölfe eher im Norden beheimatet sind und ich ja absolut im Süden unterwegs bin. Wer aber Sicherheitsvorgaben beherzigt wir wohl kaum Streß zu erwarten haben. Dazu gehört:

  • Lebensmittel nicht im oder am Zelt sondern entfernt am Baum gehängt
  • Toiletten Gang auch genügend weit vom Zeltplatz entfernt erledigen
  • unnötigen Lärm vermeiden
  • Bären- und Wolfsichtungen der letzten Tage erfragen

Norwegen an sich ist ein sehr bemerkenswertes Land. Nicht nur die mehr als 40.000 Seen und noch weit aus mehr Moore und Sumpfgebiete. Ca. 150.000 Inseln von denen lediglich ca. 2000 als bewohnt gelten. Dazu kommen noch einmal über 1000 Fjorde. Somit hat Norwegen eine Küstenlänge ohne Inseln von ca. 25.000 km und mit Inseln sogar mehr als 80.000 km. Und nicht genug damit. Die Vereinten Nationen (UN) stufen Norwegen seit Jahren als das als das weltweit am  weitesten entwickelte Land ein. Dazu haben die Norweger auch noch das beste und großzügigste Sozialsystem der Welt aufgebaut. Mit nur ca. 5,3 Millionen Menschen ist eines der Flächengrößten Länder Europas sehr „dünn“ besiedelt.  Und was ich am meisten mag: Es ist ein Königreich.

Ich freue mich auf alle Fälle schon mal auf Ausblicke wie diesen hier…

 


Oslo

Man kann sich auf der ganzen Strecke mit der Norwegischen Kultur beschäftigen – allerdings bei der dünnen Besiedlung wohl gar nicht so einfach. Oslo aber wird bestimmt auch ein Highlight.

Ich werde mir die besten Laufplätze in Oslo ansehen und wer weiß wen ich dort alles treffen werde. Vielleicht findet sich ja der eine oder andere Läufer- oder Radsportclub. Auf alle Fälle werde ich mir ein schön typisch Norwegisches Restaurant aussuchen und Mal sehen was die Norweger so auf den Teller zaubern können….

Bleibt also dran, der Reisebericht wird nicht lange auf sich warten lassen.

Ein kleiner Vorgeschmack ist hier schon mal zu sehen.



Tips: 
In Skandinavien ist ja einiges erlaubt, was hierzulande nicht selten mit Geldstrafen, Platzverweisen und Anzeigen geahndet wird.

 


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If you want meet up or join you can contact me at: info@runmysilkroad.com


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